Willkommen bei den Naturwabenimkern!

Wir, die Naturwabenimker:

Wir sind eine Gruppe von Hobbyimkern, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass der Bien wieder ohne menschliche Hilfe überleben kann. Ein bewusst hohes Ziel, denn die Probleme in der Bienenhaltung sind sehr vielfältig. Es gibt viele Faktoren, die das Sterben der Bienen verursachen: allen voran Pestizide & Co, Chemtrails, Nahrungsverknappung, Elektrosmog, Varroamilbe, künstliche Zucht, mobile Rähmchen, das fehlende Naturverständnis von uns Menschen und die weitverbreitete gängige Imkerpraxis.
Hier soll niemand angeklagt werden, sondern wir möchten anregen zum kritischen Hinterfragen und Überdenken der momentanen Situation. Dazu haben wir unsere Erfahrungen und Beobachtungen gemacht. Natürlich gehören zu unseren Betrachtungen auch alle anderen blütenbesuchenden Insekten sowie Hornissen und Wespen.

In unserer Arbeitsweise, Haltung und Anschauung versuchen wir soweit wie möglich die Natur als Lehrmeisterin zu betrachten. Das bedeutet, dass der Ertrag und die Wirtschaftlichkeit mehr in den Hintergrund treten, weil unsere Bienen unter anderem größtenteils auf ihrem eigenen Honig überwintern können. Wir Naturwabenimker versuchen die schon seit Jahrmillionen vorhandenen Bedürfnisse der Bienen zu berücksichtigen. So dürfen sich unsere Lieblinge über den Schwarm vermehren und wo dies aus Zeitgründen nicht möglich ist, kann der vorweggenommene Schwarm als Notbehelf Verwendung finden. Dass die Bienen ihre Behausung mit ihrem Wachs selber ausbauen dürfen, ist für uns selbstverständlich. Die Königin bleibt frei von Farbtupfern und kann sich im Bienenkasten ohne Absperrgitter überall hinbewegen. Auch die Drohnen haben ihre Berechtigung und werden im vollen Umfang bei den Bienen gelassen. Wir haben festgestellt, dass diese Völker ruhiger sind und die Harmonie im Bienenvolk größer ist.

So beschäftigen uns beispielsweise folgende Fragen:

•    Züchten wir mit unserer übertriebenen Varroabehandlung widerstandsfähigere Varroen?
•    Können so nur die stärksten Milben überleben, die sich dann wieder genauso stark vermehren?
•    Schwächen wir den Bien mit unseren ständigen Eingriffen, die wir zum vermeintlichen Wohle der Bienen unternehmen?
•    Geben wir den Bienen die Möglichkeit, sich den jetzigen Umständen anzupassen?

Es liegt uns am Herzen, dass wir in unserem Umfeld mehr Bewusstheit und Verständnis für die Bienen und die gesamte Natur wecken. Außerdem wollen wir uns mit vielen gleichgesinnten Menschen vernetzen, um uns gegenseitig zu unterstützen. Wenn wir alle unserer Mutter Erde wieder mehr Achtung entgegenbringen, gehen wir bewusster mit den Ressourcen um und stellen beispielsweise das Wohl der Bienen über Kommerz und Wirtschaftlichkeit.
Als Regionalgruppe von Mellifera haben wir schon einen großen Schritt in dieser Richtung getan. Doch brauchen wir weiterhin viele Mithelfer, die beobachten und ihr Wissen mit einbringen.

Den Honig, das heilbringende Gold, entnehmen wir in kleinen Mengen, sodass die Bienen für die Überwinterung noch genügend Futter haben. Hat die Natur das Jahr über nicht genügend Nahrung bereitgestellt, füttern wir mit einem speziellen Zuckerwasser, das mit diversen Kräutertees angereichert wird. Auch wir Menschen würden krank werden, wenn wir uns im Winter ausschließlich von Zuckerwasser – oder im übertragenen Sinne nur ganz einseitig - ernähren müssten. Oder?

 

 

 

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